Zeckenschutz-Impfung

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FSME-Impfstoff – eine österreichische Erfolgsgeschichte
Der österreichische FSME-Impfstoff ist seit mehr als 30 Jahren bei der Impfung von Kindern und Erwachsenen im Einsatz. Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit steht hinter der hohen Wirksamkeit und ausgezeichneten Verträglichkeit dieses Impfstoffes. Die millionenfache Anwendung seit mehr als 30 Jahren ermöglicht einem wissenschaftlichen Team fundierte Beobachtungen: Sowohl mit dem Impfstoff für Kinder und Jugendliche (halbe Dosierung bis zum vollendeten 16. Lebensjahr), als auch mit der vollen Impfstoff-Dosierung für Erwachsene sind Sie gegen FSME geschützt.

Nur der österreichische Impfstoff ist für folgende Altersbegrenzungen zugelassen:

  • für Kinder und Jugendliche zwischen dem 1. und 16. Lebensjahr: FSME-Junior-Impfstoff mit 
    0,25 ml Dosierung
  • für Personen ab dem 16. Geburtstag: FSME-Impfstoff mit 0,5 ml Dosierung

Die Schutzrate nach der Grundimmunisierung (3 Teilimpfungen) beträgt fast 100 Prozent. Bereits nach der 2. Teilimpfung ist man zu 97 Prozent gegen FSME geschützt. Durch die Impfung selbst kann keine Infektionskrankheit übertragen werden, selbstverständlich auch keine FSME.

Wie bei anderen Impfungen können auch bei der FSME-Impfung vorübergehende lokale Reaktionen (Rötung und Schwellung im Bereich der Einstichstelle) sowie Allgemeinerscheinungen (wie etwa Abgeschlagenheit und Fieber) auftreten. Bezüglich der genauen Indikationsstellung und anderen möglichen Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt.


Zecken – Überträger der FSME: 
Weltweit sind ca. 850 Zeckenarten beschrieben, wovon in unseren Breiten acht Vertreter der Gruppe der Schildzecken besondere Bedeutung als Krankheitsüberträger der Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis, aber auch der Borreliose erlangt haben.

Dazu gehört Ixodes ricinus, der gemeine Holzbock, der in Europa den wichtigsten und am weitesten verbreiteten Vertreter darstellt. lxodes ricinus besitzt stechend-saugende Mundgliedmaßen (Cheliceren und Hypopharynx), daher wird die Durchdringung der Haut des Wirtes als Stich und nicht als Biß bezeichnet.


Der Holzbock verdankt den wissenschaftlichen Artnamen “ricinus” seiner im vollgesaugten Zustand auffälligen Ähnlichkeit mit dem Rizinus-Samen. Der Körper ist in unterschiedlichem Ausmaß behaart und mit Warzen und Ringen versehen. Beim Weibchen ist er stark dehnbar und nimmt nach der Blutmahlzeit oft eine hellgraue Farbe an.

Dabei kann das Weibchen ca. das 100- bis 200-fache seines Gewichtes an Blut aufnehmen, womit es sein Volumen etwa um das 120fache vergrößert. Der Orientierung beim Saugakt dient das Hallersche Organ auf dem letzten Segment des ersten Beinpaares. Mit Hilfe dieses und anderer Sinnesorgane kann die Zecke auf thermische, chemische und physikalische Reize (z.B. Erschütterungen, Temperaturschwankungen hervorgerufen durch ein vorbeigehendes Wirtstier) reagieren. Wahrscheinlich spielt auch die CO2- und Buttersäure-Abgabe des Wirtstieres eine Rolle.





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